Plotterland Invention Grundlagenkunst und angewandtel Technik Technik StrahlseglerFlugwissenschaftliche Fachgruppe Göttingen - Schräglippengebläse

Die obigen Links verweisen zu Themen, die für das Verständnis des Strahlseglers wichtig sind.

 

Die Idee des Strahlseglers basiert auf einem innerhalb der Rumpfkontur liegenden Schubgebläse.

Motorsegler von Wolf Hirth

Die CAD Abbildung zeigt eine Einbaustudie in eine Club-Libelle. Die hier dargestellten Gebläse sind so angeordnet, dass sie in den Raum hinter den Flächenanschlüssen passen. Es werden rückwärtsgekrümmte Radialgebläse mit profilierten Schaufeln verwendet. Der Entwicklungstand 2013-07 war, dass bei 8200 Rot/min und 5,4 kW Leistung >100 N Schub erzeugt wurden, ausreichend für das Schweben einer 350 kg schweren Maschine.

Dieses Resultat wurde mit dem Funktionsmodelll FM-13 erzielt.

Funktionsmodell FM-13 - 2013-07  >50 N Schub

Die Spirale dieses Gebläses ist noch auf die engen Abströmrohre von 96 mm Durchmesser ausgelegt. Die Ergebnisse für FM-14 mit 150 mm Abströmrohrdurchmesser werden sicherlich noch besser ausfallen.

Entscheidend für den Strahlsegler sind

  • das hochdrehende Laufrad

  • das neuartige Spiralkonzept

  • die Antriebsmaschine

  • die Energieversorgung des Antriebes

Der Aufbau des Gebläselaufrades erfolgt aus Bauteilen, die im Pressverfahren hergestellt werden. Hier ist das Verschleifen des verstifteten Laufrades zu sehen.

Das Gewicht der GFK - Laufräder ist deutlich geringer als das von Stahllaufräder, wie diese bis 2008 verwendet wurden. Außerdem ist der Wirkungsgrad deutlich gesteigert.

Schwierig ist die Darstellung und die Vorstellung der Schräglippe. Deswegen folgen hierzu einige Abbildungen. Die Schräglippe lenkt die radiale Strömung in axiale Richtung um.

Man erkennt, die Schrälippe als radiale Wand über dem Laufrad.

Weitere Beschreibungen des Schubgebläses finden sich im Strahlsegler-Archiv, u.a. in den Vorträgen 2011 und 2009. Eine Beschreibung der Idee findet sich in den Schutzrechtsbeschreibungen.

Das Schräglippenverfahren DE-102007055507 A1 wurde anläßlich des Vortrages 2007 zum Patent angemeldet. Wesentliches Merkmal ist dabei die Schräglippe, die eine energieeffizientere Verwendung von Radialgebläsen als Schubgebläse insbesondere für aerodynamisch hocheffiziente Flugzeuge ermöglicht.

Die Anwendungen des Schräglippenverfahrens und der Weiterentwicklungen gehen über die Luftfahrtanwendung hinaus. Insbesondere das Buckelwalverfahren DE102010023017A1 eröffnet neue Möglichkeiten für Gebläse und auch die Grenzschichtabsaugung .
Diese Anwendungen beziehen sich auch auf die allgemeine Gebläsetechnik, wie diese von Bruno Eck sehr anschaulich beschrieben wird:

Eck, Bruno, 1972, Ventilatoren, Springer Verlag.

Vorurteile

Jede neue Idee
reibt sich mit
überlieferten
Vorstellungen:

Reibungspunkte

Wirkungsgrad
Kosten
Drehzahl
Stabilität
Aufwand
Sicherheit
Lärm